TERRÖR: DER ISLAM VERURTEILT

DAS WAHRE GESICHT DERER, DIE IM NAMEN DER RELIGION TERRORAKTE BEGEHEN


All die vorhergehenden Beispiele und Zitate zeigen, dass die Organisation von Terroranschlägen gegen unschuldige Menschen in völligem Gegensatz zum Islam steht, und es daher unwahrscheinlich ist, dass irgendein Muslim solch ein Verbrechen begeht. Ganz im Gegenteil; die Muslime haben die Pflicht, diese Menschen davon abzuhalten - 'Unheil aus der Welt' zu schaffen - und der Menschheit überall auf der Welt Frieden und Sicherheit zu bringen.
Es kann keine Rede von 'christlichem Terror', 'jüdischem Terror' oder 'islamischem Terror' sein. In der Tat, eine hintergründige Untersuchung der Täter solcher Handlungen bringt zutage, dass der in Frage stehende Terrorismus nicht ein religiöses, sondern ein soziales Phänomen ist.

Die Kreuzfahrer: Barbaren, die ihre eigene Religion mit Füssen getreten haben
Die wahre Botschaft einer Religion oder Glaubensrichtung kann manchmal von ihren eigenen Anhängern verzerrt werden. Die Kreuzfahrer, deren Zeiten eine dunkle Epoche der christlichen Geschichte darstellen, sind ein gutes Beispiel dieser Art von Verzerrung.
Die Kreuzfahrer waren europäische Christen, die gegen Ende des 11. Jahrhunderts begannen, eine Reihe von militärischen Expeditionen zu unternehmen, um das Heilige Land (Palästina und umgebende Gebiete) von den Muslimen zurückzuerobern. Sie begannen ihre Unternehmung mit einem sogenannten religiösen Ziel, doch dabei verwüsteten sie jedes Stück Land das sie betraten, und verbreiteten allerorts Angst und Schrecken. Entlang ihres Wegs führten sie Massenhinrichtungen der Zivilbevölkerung durch und plünderten viele Dörfer und Städte. Ihre Eroberung von Jerusalem, wo Muslime, Juden und Christen unter islamischem Regime im Frieden zusammenlebten, wurde die Szene des unermesslichen Blutvergießens. Gnadenlos töteten sie alle Muslime und Juden in der Stadt.
In den Worten eines Historikers: 'Sie mordeten alle Araber und Türken, die sie fanden..., ob Mann oder Frau.' 17 Einer der Kreuzfahrer, Raymond von Aguiles prahlte mit dieser Gewalttätigkeit:
Wundervolle Ansichten waren zu sehen. Einige unserer Männer (und das war eher barmherzig) enthaupteten ihre Feinde, andere schossen sie mit Pfeilen, so dass sie von den Türmen stürzten, andere quälten sie länger, indem sie sie in die Flammen warfen. Haufen von abgeschnittenen Köpfen, Händen und Füßen waren auf den Straßen der Stadt zu sehen. Man musste sich seinen Weg über Leichen und Pferdekadaver suchen. Doch dies war Geringes im Vergleich damit, was sich im Tempel von Salomon zutrug, wo üblich religiöse Litaneien vorgetragen wurden ... Im Tempel von Salomon und im Tempelhof ritten Männer bis zu ihren Knien und Pferdezügeln in Blut. 18
In zwei Tagen metzelte die Armee der Kreuzfahrer etwa 40.000 Muslime in der oben beschriebenen barbarischen Weise nieder. 19

Unter muslimischer Herrschaft hatten Muslime, Juden und Christen in Frieden in Jerusalem zusammengelebt. Als die Kreuzfahrer es einnahmen (wie oben abgebildet), ergingen sie sich in einem schrecklichen Gemetzel. In ihren weiteren Vormärschen fuhren sie fort, viele Städte zu plündern und große Teile der Zivilbevölkerung zu morden.
Die Barbarei der Kreuzfahrer war so maßlos, dass sie während des 4. Kreuzzuges selbst Konstantinopel (das heutige Istanbul, das damals eine christliche Stadt war) plünderten und goldenes Gerät aus den Kirchen stahlen.
Zweifelsohne, war all diese Barbarei völlig entgegen der christlichen Doktrin. Das Christentum ist, in den Worten der Bibel, eine 'Botschaft der Liebe'. Im Matthäus-Evangelium wird berichtet, dass Jesus seinen Nachfolgern gebot: 'Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen' (Matthäus 5:44). Im Lukas-Evangelium wird berichtet, dass Jesus sagte: 'Wenn dir jemand eine Ohrfeige gibt, biete ihm die andere Wange ebenfalls dar.' (Lukas 6:29). Nirgendwo im Neuen Testament gibt es einen Hinweis auf Billigung von Gewalttätigkeit; unschuldige Menschen zu töten ist daher unvorstellbar. Die Idee des 'Mordes Unschuldiger' ist wohl in der Bibel vorhanden; jedoch nur in der grausamen Verordnung des jüdischen Königs Herodes, alle männlichen Säuglinge zu töten, als er nach dem Leben des neugeborenen Jesus trachtete.
Wenn das Christentum eine Religion ist, die auf Liebe basiert und für Gewalttätigkeit keinen Platz hat, wie konnten die christlichen Kreuzfahrer die schrecklichsten Gewaltverbrechen der Geschichte begehen? Der Hauptgrund dafür ist, dass die Kreuzfahrer hauptsächlich aus ignoranten Menschen bestanden, die besser als 'Pöbel' definiert werden könnten. Diese Massen, die fast nichts über ihre Religion wussten, die wahrscheinlich zeitlebens nie die Bibel gelesen oder selbst nur gesehen hatten und die größtenteils keine Ahnung von den moralischen Werten der Bibel hatten, wurden unter der Propaganda der Parolen der 'Kreuzfahrer', welche diese Brutalitäten als den 'Willen Gottes' darstellten, in diese Barbarei verleitet.
Es ist erwähnenswert, dass die östliche Kirche, z.B. die Leute von Byzanz, die in dieser Periode von den westlichen Christen kulturell weit entfernt waren, menschliche Werte in weit größerem Maß aufrechterhielten. Sowohl vor, als auch nach den Eroberungen der Kreuzfahrer, waren die orthodoxen Christen in der Lage, mit den Muslimen zusammenzuleben. Terry Johns, ein BBC-Kommentator, erklärte, dass 'zivilisiertes Leben mit dem Rückzug der Kreuzfahrer aus dem Mittleren Osten erneut begann und die Mitglieder der drei monotheistischen Religionen zur friedlichen Koexistenz zurückkehrten'.20
Am 12 September 1204 marschierten die Kreuzfah-rer in Istanbul ein, das derzeit unter christlicher Herrschaft war. In ihrer Plünderung der Stadt gingen sie soweit, das Gold aus den Kirchen zu rauben.
Das Beispiel der Kreuzfahrer weist auf ein allgemeines Phänomen hin: Je mehr ignorant, intellektuell unterentwickelt und unzivilisiert die Anhänger einer Ideologie sind, desto eher neigen sie zu Gewalttätigkeit. Dies gilt auch für Ideologien, die nichts mit Religion zu tun haben. Alle kommunistischen Bewegungen auf der ganzen Welt neigen zu Gewalttätigkeit. Khmer Rouge in Kambodscha war die barbarischste und blutrünstigste davon, und ebenso waren ihre Anhänger auch die ignorantesten.
Ebenso wie ignorante Anhänger einer Anschauung, die Gewalt akzeptiert, bis zum Punkt des Wahnsinns folgen können, können sie auch Gewalttätigkeit mit einer Anschauung, die Gewalt ablehnt (bzw. Religion) verwechseln. Die islamische Welt kennt auch solche Fälle.



Der 'Beduinen-Charakter' im Quran
Zur Zeit des Propheten Muhammad existierten zwei grundsätzliche Sozialstrukturen in Arabien. Die Stadtbewohner und die Beduinen (Wüstenaraber). In den arabischen Städten herrschte eine hoch entwickelte Zivilisation vor. Handelsbeziehungen verbanden die Städte mit der äußeren Welt, was zur Kultivierung 'guter Sitten' unter den, in den Städten lebenden Arabern beitrug. Sie hatten verfeinerte ästhetische Werte und genossen Literatur und insbesondere Dichtung. Die Wüstenaraber, auf der anderen Seite, waren Nomadenstämme, die in der Wüste lebten und eine sehr elementare Kultur hatten. Unbewusst und fern der Künste und der Literatur, hatte sich bei ihnen ein ungehobelter Charakter herausgebildet.
Der Islam wurde inmitten der Einwohner von Mekka, der wichtigsten Stadt der Halbinsel, offenbart und entfaltete sich anfänglich dort. Während sich der Islam dann weiter über die Halbinsel verbreitete, nahmen ihn alle Stämme in Arabien an. Unter diesen waren auch die Beduinenstämmen, doch sie waren in gewisser Hinsicht etwas problematisch: Ihr schwacher intellektueller und kultureller Hintergrund erschwerte einigen von ihnen das Verständnis der Tiefe und des noblen Geists des Islams. Dies wurde im folgenden Vers von Allah erwähnt:
Und die Beduinen verharren am hartnäckigsten in Unglauben und Heuchelei. Und sie sind es am ehesten, die die Grenzen, welche Allah Seinem Gesandten offenbart hat, nicht kennen, doch Allah ist allwissend und weise. (Sure 9:97 - at-Tauba)



Zur Zeit des Propheten Muhammad waren die Beduinen nomadische Wüstenstämme. Aufgrund ihrer rauhen Lebensbedingungen hatte sich bei ihnen ein unbeugsamer und harter Charakter herausgebildet.
Die Beduinen, das heißt, Mitglieder der nomadischen Gesellschaftsgruppen, die 'hartnäckig in Unglauben und Heuchelei verharrten' und in ihrer Unwissenheit dazu neigten, Allahs Gebote außer Acht zu lassen, wurden zu Lebzeiten des Propheten ein integrierter Teil der islamischen Welt. In den späteren Epochen jedoch wurden sie zu einer Quelle der Probleme für die islamische Gesellschaft. Die Sekte der 'Charidschiten', die unter den Beduinen auftauchte, war ein Beispiel. Das prominenteste Merkmal dieser verirrten Sekte (ihre Anhänger wurden 'Charidschiten' genannt, was soviel wie 'Austreter' heißt, weil sie in ihren Praktiken weitgehend von den Sunniten, die die überwiegende Mehrheit der Muslime darstellten, abwichen), war ihre ungebärdete, fanatische Natur. Die 'Charidschiten', die kein Verständnis für das Wesen des Islams oder die Tugenden und Werte des Qurans hatten, bekriegten alle anderen Muslime und rechtfertigten diesen Kampf mit einigen quranischen Versen, von denen sie eine verzerrte Auslegung machten. Außerdem führten sie 'Terrorakte' durch. Ali, der einer der engsten Vertrauten des Propheten war und von ihm als das 'Tor der Stadt des Wissens' beschrieben wurde, wurde durch einen Charidschiten ermordet.
In einer späteren Epoche traten die 'Haschischin' (Attentäter) auf, eine weitere brutale Organisation. Es handelte sich hierbei um eine terroristische Organisation, die sich aus ignoranten und fanatischen Militanten zusammensetzte und die sich, mangels eines gründlichen Verständnisses des Wesens des Islams, leicht durch billige Parolen und Versprechen beeinflussen ließen.
Geradeso, wie die Kreuzfahrer das Christentum verzerrten und als eine Lehre der Brutalität missdeuteten, legten einige pervertierte Gruppen, die in der islamische Welt auftauchten, den Islam falsch aus und ergingen sich in Brutalitäten. Was diesen religiösen Sekten und den Kreuzfahrern gemeinsam war, war ihr 'Beduinencharakter'. Das heißt, sie waren ignorant, unverfeinert und unzivilisiert, und es mangelte ihnen am wahren Verständnis ihrer Religion. Die Brutalitäten, die sie begingen, waren eher die Folge dieses Unverständnisses, als der Lehren der Religion, die sie zu verfechten behaupteten.
Ein Terrorist kennt kein Mitgefühl - Sein einziger Zweck ist zu zerstören

Der Begründer des russischen Anarchismus Michael Bakunin und sein Jünger Nechajev definieren den idealen Terroristen folgendermaßen:
Sein (das des Revolutionärs) gesamtes Lebenswerk - nicht nur in Worten, sondern auch in der Tat - ist im Kriegszustand mit der vorhandenen Gesellschaftsordnung und mit der gesamten sogenannten zivilisierten Welt, ihren Gesetzen, ihrer Moral, ihren Bräuchen; er ist all dem ein kompromissloser Gegner... Er kennt nur eine Wissenschaft, die Wissenschaft der Zerstörung. (Zeitungsartikel in The Alarm: Bakunin's 'Ground-Work for the Social Revolution' [Vorarbeit zur gesellschaftlichen Revolution] 26. Dez. 1885, S. 8 )
Wie aus diesen Worten Bakunins und Nechajevs verständlich ist, sind Terroristen Leute, die ihre Beziehungen zu jeglichen materiellen und geistigen Institutionen abbrechen indem sie alle moralischen Werte ablehnen, da sie diese Institutionen als ein Hindernis in der Verwirklichung ihrer Pläne betrachten. Bakunin erklärt weiter: 'Tag und Nacht sei er (der Revolutionär) im Einsatz, hege nur einen Gedanken, ein Ziel: die gnadenlose Zerstörung; während er kaltblütig, ohne zu ruhen dieses Ziel verfolgt, muss er selbst bereit sein jederzeit zu sterben und ebenso bereit sein, jeden der seine Ziele zu vereiteln sucht, eigenhändig zu töten.' In seinem 'Ground-Work for the Social Revolution' [Vorarbeit zur gesellschaftlichen Revolution] ist eine Beschreibung dessen gegeben, welch eine Person ein Terrorist sein muss:

Michael Bakunin
Unnachsichtig wie er gegen sich selbst ist, muss er auch gegen andere sein. Jegliche schwachen Gefühle gegenüber Verwandtschaft, Freundschaft, Liebe und Dankbarkeit müssen durch die einzige kalte Leidenschaft für das Werk der Revolution unterdrückt werden.
Diese Worte bringen das dunkle Gesicht des Terrorismus an den Tag und zeigen, dass er der Religion des Islams, die sich auf Frieden, Toleranz und Liebe gründet, total entgegengesetzt ist. Im folgenden Vers offenbart Gott, dass Friede die wahre Rettung der Menschheit ist, und dass das Gegenteil zu verfolgen - d.h. Krieg und Konflikt - bedeutet, in den Fußstapfen des Teufels zu wandeln.
O ihr, die ihr glaubt! Tretet allesamt in den Zustand der Befriedung (Islam) ein und folgt nicht den Fußstapfen des Satans; zweifellos ist er euch ein offenbarer Feind. (Sure 2:208 - al-Baqara)
Die Massenpsychologie des Terrorismus
Ein weiteres wichtiges Charakteristikum der Terroristen ist, dass sie in einer Kollektivgesinnung arbeiten. In dieser Gesinnung werden individuelle Regungen und persönliche Neigungen verworfen, da jeder auf das eine gemeinsame Ziel hin abgerichtet ist. Diejenigen, die in diesem Kollektivgeist handeln, mögen Dinge tun, die sie nie tun würden, wenn sie voll bei Sinnen wären, und ignorieren ihren eigenen Willen und ihr Gewissen. In vielen Ländern der Welt lassen sich Terroristengruppen, die sich aus einer handvoll törichter und ungebildeter Leute zusammensetzen, von der emotionalen Hysterie von Massenveranstaltungen und propagandistischen Parolen aufpeitschen, und werden, ohne sich bewusst zu sein, was sie tun und warum sie es tun, in Gewalttaten gegen die Öffentlichkeit verwickelt. Im Handumdrehen können solche Leute zu Mördern oder selbst Terroristen werden, die in der Lage sind, unmenschliche Grausamkeiten zu begehen. Ein Mensch mag ruhig und zurückgehalten wirken, wenn er alleine ist, doch wenn er Mitglied einer Terroristengruppe wird, ist er fähig, Brandstiftungen und Attentate ohne offensichtliche Gründe auszuüben. Diese Individuen fallen derartigen Zwangsvorstel-lungen zum Opfer, dass sie selbst bereit sind, ihr Leben für ihre Sache aufzugeben. Die Mehrzahl derer, die sich an Terrorakten beteiligen, sind oft willens- und gewissensschwach und werden wie eine Schafherde durch Massenpsychologie beeinflusst. Vernunft und Urteilsvermögen werden durch übertriebene und maßlose Leidenschaft und eine Neigung zur Gewalt und Aggression ersetzt. Solche Leute werden leicht gereizt, sind intolerant und kennen keine Grenzen und Gesetze.
Der Irrtum dieser Massenpsychologie wird im Quran offenbart, wo es heißt, dass der Mensch entsprechend seines Willens und seiner Intelligenz handeln muss:
Trachte nicht nach dem, wovon du kein Wissen hast. Gewiss wird Rechenschaft gefordert für all die Fähigkeiten - das Hören, das Sehen und die des Herzens (Willenskraft) (Sure 17:36 - al-Isra)

Eine der Quellen des Terrorismus: Der 'Dritte Welt'- Fanatismus
Diese Beispiele aus der Geschichte mögen zu einem besseren Verständnis des Phänomens, des sogenannten 'islamischen Terrors' beitragen, der heutzutage an erster Stelle der internationalen Tagesordnung steht. Das rührt daher, dass die, die ihre Terrorakte ausführen, im Namen des Islams auftreten, obwohl sie und diejenigen, die solche Taten unterstützen, nur eine unbedeutende Minderheit in der Welt des Islams darstellen und eben für jenen 'Beduinencharakter' stellvertretend sind, und nicht für den eigentlichen Islam. In ihrem Unverständnis des Wesens des Islams, der eine Religion des Friedens und der Gerechtigkeit ist, missbrauchen sie ihn als eine Plattform ihrer Barbarei, was andererseits lediglich ein Resultat ihrer sozio-ökonomischen und kulturellen Herkunft ist. Der Ursprung dieser Barbarei, die man sehr wohl als 'Fanatismus der Unterentwicklung' oder 'Dritter Welt Fanatismus' bezeichnen könnte, ist die geistige und intellektuelle Umnachtung von Menschen, die keine Liebe für ihre Mitmenschen, noch von ihren Mitmenschen kennen.
Es ist eine Tatsache, dass die Muslime überall in der islamischen Welt während der vergangenen Jahrhunderte von westlichen Mächten und ihren Verbündeten Unterdrückung und Gewalttätigkeit ausgesetzt waren. Die kolonialistischen europäischen Staaten, von denen eingesetzte faschistische Regime oder vom Westen unterstützte Kolonialisten (wie z.B. Israel) verursachten den Muslimen insgesamt großes Leid. Für die Muslime jedoch ist dies eine Situation, die sie entsprechend den quranischen Richtlinien angehen, und darauf reagieren müssen.
In keinem Teil des Quran befiehlt Allah den Gläubigen, auf Gewalttätigkeit mit Gewalttätigkeit zu reagieren. Im Gegenteil, Allah befiehlt den Muslimen, 'auf Übles mit Gutem' zu reagieren:
Eine gute Handlung und eine üble gleichen sich bestimmt nicht. Weise das Üble mit etwas Besserem zurück, so wird derjenige, zwischen dem und dir Feindschaft bestand, wie ein inniger Freund werden. (Sure 41:34 - Fussilat)
Es ist zweifellos ein legitimes Recht der Muslime, sich gegen Grausamkeit zu wehren. Jedoch sollten derartige Reaktionen nie in blinden Hass und ungerechte Feindseligkeit ausarten. Dagegen warnt Allah im folgenden Vers: '... und lasst euch nicht vom Hass gegen die Leute, die euch den Zugang zur geheiligten Moschee verwehren wollten zu Übertretungen hinreißen. Unterstützt euch gegenseitig in Rechtschaffenheit und Gottesfurcht und ermutigt einander nicht zur Sünde und Feindschaft und fürchtet Allah; Allah ist gewiss streng im Vergelten.' (Sure 5:2 - al-Ma'ida).
Infolgedessen ist es keinesfalls mit dem Islam vereinbar, Terrorakte gegen unschuldige Leute anderer Nationen auszuüben, unter dem Vorwand, die unterdrückten Nationen der Welt zu vertreten.
Ein weiterer Punkt, der hier erwähnt werden muss, ist, dass nicht die gesamte westliche Welt für die vorher erwähnte Unterdrückung und Gewalttätigkeit gegen die Muslime verantwortlich gemacht werden kann. In Wirklichkeit sind es die materialistisch-atheistischen Philosophien und Ideologien, die im 19. Jahrhundert vorherrschten, die für diese bedauerlichen Zustände verantwortlich sind. Der europäische Kolonialismus war keine Ausgeburt des Christentums. Im Gegenteil, es waren anti-religiöse Bewegungen, die die Werte des Christentums leugneten, welche zum Kolonialismus führten. Die Wurzeln der größten Brutalitäten des 19. Jahrhunderts liegen in der sozial-darwinistische Ideologie. In der heutigen westlichen Welt gibt es neben einer Kultur, die generell von friedfertigen Elementen beherrscht wird, welche in der christlichen Moral verwurzelt sind, immer noch grausame, böswillige und negative Einflüsse. In Wirklichkeit besteht der Hauptkonflikt nicht zwischen dem Westen und dem Islam. Entgegen einer weitverbreiteten Auffassung besteht dieser Konflikt zwischen den religiös gesinnten Menschen des Westens und der muslimischen Welt einerseits, und den religionsfeindlichen Menschen (wie Materialisten, Atheisten, Darwinisten usw.) andererseits.
Ein weiterer Hinweis darauf, dass der 'Dritte Welt Fanatismus' nichts mit Islam zu tun hat, ist, dass diese Art des Fanatismus bis vor Kurzem mit der kommunistischen Ideologie assoziiert wurde. Wie bekannt, wurden ähnliche anti-westliche Terroranschläge in den 60er und 70er Jahren von, von den Sowjets unterstützten, kommunistischen Organisationen durchgeführt. Da der Einfluss der kommunistischen Ideologie an Momentum verlor, haben einige der sozialen Strukturen, die kommunistische Organisationen hervorgebracht hatten, ihre Aufmerksamkeit dem Islam zugewandt. Diese 'Brutalität, die unter dem Deckmantel der Religion vorgebracht wird' und die durch die Einverleibung einiger islamischer Konzepte und Symbole in die ehemals kommunistische Rhetorik formuliert wird, steht den moralischen Werten, die das Wesentliche des Islams bilden, völlig entgegen.
Letztlich sei zu diesem Thema noch bemerkt, dass der Islam nicht einer bestimmten Nation oder geographischen Region eigen ist. Entgegen der im Westen vorherrschenden Auffassung ist der Islam nicht eine 'östliche Kultur'. Der Islam ist die letzte, der Menschheit offenbarte Religion, als eine Wegweisung zu einer aufrichtigen Lebenstransaktion, die sich der gesamten Menschheit empfiehlt. Die Muslime sind dafür verantwortlich, die wahre Religion, an die sie glauben, allen Menschen aller Nationen und Kulturen mitzuteilen und sie dem Islam näher zu bringen.
Folglich ist das einzigartige Gegenmittel gegen Menschen und Gruppen, die im Namen des Islams Terror ausüben oder unterdrückende Regime bilden und diese Welt zu einem schrecklichen Lebensraum machen, anstatt sie zu verschönern, die wahre Natur des Islam zu enthüllen und zu verbreiten, damit die Massen ihn verstehen und ihm entsprechend leben können.

Eine der Methoden des Terrorismus ist Furcht und Panik in der Gesellschaft zu verbreiten
Eines der Hauptmerkmale des Terrorismus ist, dass er seine Angriffsziele aufs Geratewohl auswählt. Die Tatsache, dass er dabei keine gezielte Auswahl trifft ist einer der hauptsächlichsten Gründe für die Verbreitung von Furcht, da sich niemand sicher fühlen kann. Wenn die Menschen wissen, dass sie ohne irgendwelche Gründe mögliche Ziele sind, kann sich niemand vor den Terroristen sicher fühlen. Es gibt nichts, was ein potentielles Opfer zu seinem Schutz unternehmen kann, da die Terroristen entsprechend ihrer eigenen Grundsätze zu einem Zeitpunkt und an einem Ort ihrer eigenen Wahl handeln. Daher sind Terroranschläge in der Gesellschaft sporadisch und unvorhersehbar.

Terrororganisationen wählen ihre Ziele spontan, was bedeutet, dass unschuldige und wehrlose Individuen getötet oder verwundet werden. Ein typisches Beispiel dafür war der, am 20. März 1995 verübte Nervengasanschlag in der U-Bahn von Tokyo.
Der Irrtum des Radikalismus
Zusammen mit dem Konzept des Terrors müssen wir auch das Phänomen des Radikalismus überprüfen.
Radikalismus bedeutet, plötzliche, revolutionäre destruktive Änderungen in irgend einem Bereich zu unterstützen, und zum Erzielen derselben eine strikte und kompromisslose Handlungsweise zu verfolgen. Radikale zeichnen sich durch ihre Begierde nach revolutionären Änderungen und ihre unbeugsame und manchmal aggressive Haltung aus.
Wie in jedem anderen Lebensbereich ist für die Muslime auch hier der Quran richtungsweisend. Wenn wir den Radikalismus im Licht des Qurans betrachten, sehen wir, dass er nichts mit dem Verhaltensmodell gemein hat, dem zu folgen, Allah den Muslimen geboten hat. Wenn Allah den Gläubigen im Quran beschreibt, stellt Er ihn als einen sanftmütigen Menschen dar, der Konflikte und Auseinandersetzungen meidet und selbst den feindseligsten Menschen mit Wärme und Freundlichkeit begegnet.
Ein Beispiel, dass uns in dieser Hinsicht anleitet, ist der Befehl Allahs an Seine Propheten Moses und Aaron, zum Pharao zu gehen und ihn in freundlichem Ton anzusprechen:
Geht beide zu Pharao; denn er ist aufsässig geworden. So sprecht ihn mit milden Worten an, damit er sich besinne oder gottesfürchtig werde. (Sure 20:43, 44 - Ta Ha)

Sicherlich gebietet euch Allah das, was euch in Treuhand anvertraut wurde, an seine Besitzer zurückzugeben, und wenn ihr zwischen den Menschen richtet, mit Gerechtigkeit zu richten. Gewiss ist es eine Gunst Allahs, euch dazu zu ermahnen! Zweifellos hört Allah alles und sieht alles. (Sure 4:58 - an-Nisa)
Pharao war einer der grausamsten und rebellischsten Gottesleugner seiner Zeit. Er war ein Diktator, der Gott verneinte, Götzendienst betrieb und für sich selbst Göttlichkeit beanspruchte; zudem unterdrückte er die Gläubigen (die Israeliten zu jener Zeit) und beging an ihnen schreckliche Grausamkeiten und Mord. Allah jedoch befahl Seinen Propheten, zu solch einem feindseligen Mann zu gehen und freundlich mit ihm zu sprechen.
Man beachte, dass die Verhaltensweise, die Allah aufzeigte, die des freundliche n Dialogs war und nicht die des Streitgesprächs, in der Konflikte mit scharfen Worten, ärgerlichen Parolen und erhitzten Protestbekundungen ausgehandelt werden.
Es gibt noch einige andere Beispiele im Dialog zwischen dem Propheten Schuaib und den Leugnern, die den Muslimen zeigen wie sie sich zu verhalten haben. Die Anrede Schuaibs wird im Quran so geschildert:
Und nach Madijan (entsandten Wir) ihren Bruder Schuaib. Er sagte: 'Mein Volk, betet Allah an! Es gibt keinen Gott außer Ihm, der über euch wacht.
Mindert nicht die Maße und Gewichte. Ich sehe gewiss, dass ihr im Wohlstand lebt, doch ebenso fürchte ich, dass die Strafe eines umfassenden Tages über euch kommen mag. Und mein Volk, gebt volles Maß und Gewicht in Gerechtigkeit, verringert den Menschen nicht, was ihnen zusteht und trachtet nicht danach auf der Erde Korruption zu stiften.
Was Allah euch überlässt, ist das beste für euch, wenn ihr nur glaubt, doch ich bin nicht als Wächter über euch gesetzt.'
Sie sagten: 'Ist es Teil deines Gottesdiensts, Schuaib, dass du uns gebietest, das zu verlassen, was unsere Ahnen angebetet haben, oder uns verwehrst mit unserem Eigentum so zu verfügen wie es uns beliebt? Du bist doch gewiss ein toleranter, vernünftiger Mensch.
Er sagte: 'Mein Volk, könnt ihr nicht sehen, dass ich ein deutliches Zeichen von meinem Herrn habe und Er Selbst mich mit Gutem versorgt? Und was ich euch zu tun verwehre, tue ich nicht um euch zu widerstreben; ich möchte nur Läuterung erzielen soweit ich dazu in der Lage bin, und mein Erfolg ist alleine in Allahs Hand; auf Ihn vertraue ich und an Ihn wende ich mich. (Sure 11:84-88 - Hud)
Wenn wir die Worte des Propheten Schuaib genauer betrachten, sehen wir, dass er das Volk zum Glauben an Gott und zu hohen moralischen Prinzipien aufrief, und das in freundlicher und bescheidener Weise tat. Wir können die Gründe für einige, der in den Versen gemachten Aussagen, so erläutern:
'... doch ich bin nicht als Wächter über euch gesetzt.' : Mit diesen Worten gibt er den Menschen zu bedeuten, dass er sie nicht dominieren möchte, und dass seine einzige Absicht ist, ihnen die Wahrheiten mitzuteilen, die Gott ihm offenbart hat.
'... Du bist doch gewiss ein toleranter, vernünftiger Mensch.' Diese Anrede der Ungläubigen an Schuaib weist auf sein freundliches, sanftes und höfliches Temperament hin und darauf, dass die Ungläubigen dieses auch anerkannten.
'Mein Volk, könnt ihr nicht sehen...?' : Die Ausdrucksweise, die Schuaib hier verwendet zeigt, dass er die Ungläubigen auffordert, ihre Intelligenz und ihr Gewissen zu benutzen. Das heißt, er setzt sie nicht unter autoritären Druck, sondern stellt ihre Ideen von einem gegenüberliegenden Standpunkt aus in Frage und fordert sie zur Besinnung auf, indem er ihnen ermöglicht in Gewissensfreiheit ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.
o 'Und was ich euch zu tun verwehre, tue ich nicht, um euch zu widerstreben.' Das Verwehren von Seiten Schuaibs ist hier kein eigentliches Verbot. Er erklärt, dass einige Verhaltensweisen sündhaft sind, und fordert die Menschen auf, diese aufzugeben, und außerdem, indem er. sagt '... tue ich nicht um euch zu widerstreben', betont er, dass sein Zweck nicht die Auseinandersetzung ist; er möchte den Leuten keine Schwierigkeiten machen oder einen Streit anzetteln, sondern er möchte sie nur zum Glauben und zu einer moralischen Lebensweise einladen.
Wenn man den Quran näher untersucht, findet man, dass allen Propheten eine freundliche, sanftmütige und tolerante Natur zu eigen war. Allah beschreibt Abraham im Quran als '...überaus demütig und sanftmütig'. (Sure 9:114 - at-Tauba) In einem anderen Vers wird die Natur des Propheten Muhammad folgendermaßen beschrieben:
Und auf Grund von Allahs großer Gnade warst du freundlich zu ihnen, und wärest du abweisend und hartherzig gewesen, hätten sie dich gewiss verlassen. Sei deshalb nachsichtig mit ihnen und bitte für sie um Vergebung und berate dich mit ihnen in (weltlichen) Angelegenheiten, und wenn du deine Entscheidung getroffen hast, vertraue auf Allah; gewiss liebt Allah die, die ihr Vertrauen auf Ihn setzen. (Sure 3:159 - Al-Imran)
Ein offensichtliches Merkmal des Radikalismus ist sein Zorn. Diese Haltung tritt in den leidenschaftlichen Reden, Schriften und Demonstrationen der Radikalen deutlich zu Tage. Der Zorn jedoch ist keine Charaktereigenschaft der Muslime. Allah beschreibt die Gläubigen im Quran als: 'Diejenigen, die spenden, ob es ihnen gut geht oder ob sie selbst bedürftig sind, die ihren Zorn zügeln und Nachsicht gegen die Menschen üben - und Allah liebt die, die Gutes tun.' (Sure 3:134 - Al-Imran)

Für Terroristen ist es eine 'Lebensweise', Menschen zu töten oder Chaos und Verwüstung zu verursachen. Für sie ist das Blutvergießen eine berechnete Handlung. Sie können unschuldige und unbeteiligte Menschen erschießen, einen Bombenanschlag auf Kinder verüben oder ein bewohntes Haus oder Geschäftszentrum in die Luft sprengen, ohne irgendwelche Gefühle von Mitleid oder Skrupel.
Es gibt keine Situation, in der ein Muslim seinem Zorn freien Lauf lässt. Das einzige, was ein Muslim von den anderen Menschen will, ist, dass sie an Allah glauben und entsprechend moralischer Grundsätze leben, doch das ist nur durch Allahs Gnade möglich. Was immer wir auch tun, oder wie sehr wir auch versuchen, den Menschen die Wahrheit zu erklären, die Herzen der Menschen sind in Allahs Händen. In dem unten erwähnten Vers erinnert Allah die Muslime an diese wichtige Tatsache: '...Sind sich die, die glauben denn nicht bewusst, dass Allah die gesamte Menschheit rechtleiten könnte wenn Er es wollte.' (Sure 13:31 - ar-Ra'd)
Ein anderer Vers weist nachdrücklich auf die selbe Tatsache hin:
Und wenn dein Herr wollte, würden alle, die auf der Erden leben, glauben. Willst du dann die Menschen zwingen, gläubig zu werden? (Sure 10:99 - Junus)
Somit ist die Aufgabe eines Muslims, nur die Wahrheiten zu erklären und die Menschen zu ermutigen, diese anzunehmen. Ob die Menschen diese Einladung annehmen oder ablehnen, ist ausschließlich ihre eigene Gewissensentscheidung. Allah offenbart diese Tatsache im Quran, wo Er bestätigt, dass es keinen Zwang in der Religion gibt:
Es besteht kein Zwang in der Religion! Korrektes Verhalten wurde nunmehr klar gegen Verirrung abgegrenzt, und wer den satanischen Mächten absagt und an Allah glaubt, hat die sicherste Handhabe ergriffen, die nie versagen kann. Sicherlich hört und weiß Allah alles. (Sure 2:256 - al-Baqara)
Folglich können keine Zwangsmaßnahmen ergriffen werden um den Menschen den Glauben aufzuzwingen, oder um die Muslime zur Verrichtung ihrer religiösen Pflichten zu bewegen und sie von Sünden abzuhalten. Man kann die Menschen lediglich ermahnen. In einigen Versen, die an den Propheten gerichtet sind, offenbart Allah, dass die Muslime keine Unterdrücker sind:
Wir wissen sehr wohl, was sie sagen, doch du bist kein Zwangsvollstrecker für ihren Glauben. So ermahne die, die Meine Verheißung fürchten, mit dem Quran. (Sure 50:45 - Qaf)
Sprich: 'Ihr Menschen! Die Wahrheit von eurem Herrn hat euch nunmehr erreicht. Wer der Führung folgt, der folgt zu seinen eigenen Nutzen und wer irregeht, verirrt sich zu seinem eigenen Schaden. Und ich bin nicht euer Vormund.' (Sure 10:108 - Junus)
Die Muslime sind nur dafür verantwortlich, ihre Religion zu erklären, sie üben auf niemanden Druck oder Zwang aus, und sind dazu angehalten, selbst mit den anmaßendsten Leugnern auf freundliche Weise zu sprechen. Solche Menschen können keine Radikalen sein, denn der Radikalismus verkörpert das Gegenteil der aufgeführten Eigenschaften und Verhaltensweisen. In der Tat, der Radikalismus ist eine anti-islamische Denkweise und eine politische Haltung, die von außerhalb in die Welt des Islams eingeführt wurde - ein Fremdkörper. Wenn wir die sozialen Phänomene überprüfen, die als Radikalismus beschrieben werden, tritt zu Tage, dass diese grundsätzlich ein Konglomerat von Methoden und Äußerungen sind, die von den Kommunisten in der Vergangenheit angewandt wurden, oder ein Ausdruck 'der erhitzten Leidenschaft der Ignoranz' (Sure 48:26 - al-Fath) sind, die keinen Platz im wahren Islam haben.
Alle Muslime müssen Zorn, Unnachgiebigkeit und Streitsucht total zurückweisen, da diese der Natur des Quran entgegenstehen, und anstelle davon eine freundliche, sanftmütige, tolerante, ruhige und einfühlende Haltung annehmen. Die Muslime müssen ein Vorbild für die Welt sein, und aufgrund ihrer geistigen Reife, Toleranz, Mäßigung, Bescheidenheit und Friedfertigkeit bewundert werden. Die Muslime müssen den Islam in der bestmöglichen Weise leben und seine Stellvertreter in der Welt sein, nicht nur in bezug auf ihren Charakter, sondern auch durch ihre Beiträge in den Bereichen der Wissenschaft, Kultur, Kunst, Ästhetik und Sozialordnung und anderem mehr.
Den Islam den anderen nahezubringen und ihn gegen die Ideen zu verteidigen, die ihm wesensfremd sind, sind in dem Vorgenannten mit eingeschlossen. In dem nachfolgenden Vers offenbart Allah deutlich, welche Haltung ein Muslim im Hinblick auf andere einnehmen muss:
Lade zum Weg deines Herrn mit Weisheit und ansprechender Ermahnung ein und erwidere ihnen mit vorzüglicheren Argumenten. Dein Herr weiß sicherlich am besten, wer von Seinem Weg abirrt und Er weiß am besten wer die Rechtgeleiteten sind. (Sure 16:125 - an-Nahl)

Methoden und Psychologie des Terrorismus
Das Konzept des Terrors hat einen weiten Bedeutungsumfang im heutigen Sprachgebrauch. Generell bezieht es sich auf bewaffnete Anschläge, die von radikalen ideologischen Gruppen ausführt werden. Allgemein bedeutet Terror Einschüchterung, doch diese Einschüchterung umfasst einen ausgedehnten Zielbereich, einschließlich die gesamte Existenz von Menschen, die dadurch einer ständigen Bedrohung und Furcht vor Brutalität ausgesetzt sind. Terror beinhaltet eine intensive und systematische Erpressung mit Bedrohung, die darauf abzielt, die Menschen zu bestimmten Denk- und Handlungsweisen zu zwingen, wobei alle Arten der Gewaltanwendung ausgeführt werden, um diese Angst zu verursachen und aufrechtzuerhalten. In jedem Fall jedoch ist das direkte oder indirekte Angriffsziel des Terrorismus die Bevölkerung selbst.
Terroristische Organisationen bedienen sich des Terrors, um Unterstützung zu erzwingen. Die Einschüchterung, die sie verwenden zielt darauf ab, ihre Machtstellung zu stärken, und auf diese Weise die 'Unterstützung', d.h. widerstandslose Passivität der Öffentlichkeit, oder eines Teils der Bevölkerung zu erzielen.

Terroristen zielen darauf ab, den Menschen körperlichen und psychologischen Schaden zuzufügen, um damit ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Religiöse Ethik dagegen ist dem Terrorismus entgegengesetzt, da sie darauf abzielt, Liebe, W ohlbefinden, Mitgefühl, Freude und Hoffnung in der Gesellschaft zu fördern.
Das erste, woran man denkt, wenn von Terror die Rede ist, ist die Art von Terror, die von links- oder rechtsradikalen politischen oder sonstigen Extremistengruppen praktiziert wird, doch es gibt auch eine Art des Terrors, den man hauptsächlich in den Ländern der Dritten Welt vorfindet, wo er von diktatorischen Regimes ausgeführt wird. In Wirklichkeit handelt es sich hierbei um nichts anderes als eine Massenanwendung der selben Taktiken und Prinzipien, die von Terroristen-gruppen angewandt werden. Ein Diktator oder ein tyrannisches Machtkartell nutzt seine Macht nur zum eigenen Vorteil aus, weswegen es zu unterschiedlichem gesellschaftlichen Widerstand kommt. In dieser Situation bedient sich das diktatorische Regime stets der selben Methode: um zu demonstrieren, dass es mächtiger als die Opposition ist, greift es zu rücksichtsloser Gewalt und Brutalität, um Furcht in d er Bevölkerung zu verbreiten und dadurch seine eigene Macht zu festigen.
Terroristische Organisationen hingegen behaupten, entsprechend ihrer jeweiligen Ideologien, dass ihr Ziel der Sturz einer jeweiligen Regierung und deren Verwaltungsorgane ist, die sie als illegitim und grausam betrachten, und dass sie auf diese Weise ihr Ziel erreichen, d.h. eine glücklichere und gerechtere Lebensweise herbeiführen würden. Dies jedoch ist kein realistisches Ziel. Im ersten Abschnitt der Sure al-Baqara beschreibt Allah genau die Situation derjenigen, die in dieser Weise argumentieren:
Und wenn ihnen geboten wird: 'Stiftet kein Unheil auf der Erde!', so erwidern sie: ‚Wir sind doch die Rechtschaffenen.' Sind es nicht eben jene, die Korruption säen, doch sie sind sich dessen nicht bewusst. (Sure 2:11, 12 - al-Baqara)
Für Terroristen ist die Tötung von Menschen zu einer Lebensart geworden. Sie mögen ohne Mitleid unschuldige Menschen erschießen und Bomben unter Kinder werfen. Blutvergießen ist für sie eine Befriedigung. Sie haben aufgehört, Menschen zu sein, und sind zu tollwütigen, wilden Bestien geworden. Wenn irgend einer von ihnen die geringste Regung von Mitgefühl zeigt, wird er als Feigling oder Verräter gebrandmarkt und verachtet. Häufig benützen sie ihre Waffen gegeneinander und unternehmen blutige 'Läuterungen' von internen Splittergruppen innerhalb ihrer eigenen Organisationen.


Entsprechend der moralischen Lehre des Quran ist es eine unermessliche Grausamkeit, eine unschuldige und wehrlose Person zu ermorden. Allah verbietet Terrorakte und verdammt diejenigen, die sie begehen.
Es ist offensichtlich, dass der Terrorismus nichts anders als eine total satanische Institution des Blutvergießens ist, und wer diesen Teufelskreis der Barbarei unterstützt, verteidigt ein satanisches System. Wenn ein Terrorist religiöse Phrasen und Symbole benützt, sollte sich niemand davon irreführen lassen. Terroristen, die sich trügerisch unter dem Deckmantel einer Religion verbergen, sind doppelt schuldig, sowohl für das Blut, das sie vergießen, wie für die antireligiöse Propaganda, die sie fördern, indem sie diese Verbrechen im Namen der Religion verüben.
Gewalttaten,eine der wichtigsten terroristischen Propaganda Methoden
Die Terroristen betrachten Gewalttaten als Propaganda für ihre Organisationen. Für sie dienen das Töten unschuldiger Leute, Bankraub, Attentate, Entführungen und Bombenanschläge als Werbung für ihren Kampf. Für einen Terroristen, der darauf aus ist, Chaos herbeizuführen, ist die Werbewirkung, die eine Gewalthandlung an einem einzigen Tag erzielt, weit größer als das, was Millionen von Broschüren erreichen könnten. Diese Idee ist weit entfernt von jeglicher Art menschlicher Gefühle, wie Barmherzigkeit, Mitleid, Eintracht und Toleranz. Sie ist den moralischen Lehren des Qurans völlig ferne und kann nur in Gesellschaften Anklang finden, in denen atheistische Ideologien vorherrschen. Aus diesem Grund liegt die einzig mögliche Rettung der Menschheit von dieser umnachteten Denkweise in einer weitverbreiteten Annahme der, im Quran dargelegten moralischen Lehre, als Leitfaden für eine gesunde Lebensweise.



Terroristen betrachten ihre destruktiven Anschläge als ein Propagandamittel; durch die Zerstörung von Menschenleben und Eigentum erhoffen sie sich Schrecken und Panik zu verbreiten und dadurch ihre Macht und ihren Einfluss zu steigern.
Terror und Religion stehen in vollständigem Widerspruch zu einander. Der Terrorismus begeht den Weg der Aggression, des Mordes, des Konflikts, der Grausamkeit und des Elends, während all diese, entsprechend des Qurans, Arten der Unterdrückung sind. Allah ermahnt zu Frieden, Harmonie, Wohlwollen und Kompromiss. Er verbietet den Terror und jegliche Handlung, die den Frieden gefährdet, und Er verdammt die, die solche Taten durchführen.


... Seid euch Allahs Gegenwart bewusst. Allah ist es sicherlich bekannt, was ihr tut.
(Sure 5:8 - al-Ma'ida)
Und diejenigen, die ihr Bündnis mit Allah brechen, nachdem sie es eingegangen waren, und trennen, was Allah zu verbinden gebot, und Unheil auf Erden anrichten, auf ihnen lastet ein Fluch und eine üble Wohnstatt erwartet sie. (Sure 13:25 - ar-Ra'd)
Die grundlegende Eigenschaft des Terrors, die all diejenigen, die von seiner Grausamkeit angesteckt sind, gemeinsam haben, ist, dass ihnen Gottes-furcht und die Liebe Gottes völlig fremd sind. Ihre Herzen sind verstockt und sie sind geistlich und seelisch krank. Im Quran spricht Allah über den Charakter solcher Menschen:
Und folge nicht denen, die verachtenswert bereit sind, jeden Eid zu leisten, dem Verleumder, der üble Gerüchte verbreiten, dem, der das Gute verhindert und Unrecht und Frevel begeht, dem Pöbel und Abschaum. (Sure 68:10-13 - al-Qalam)
Gott hat ungerechtfertigte Rebellion und Anschläge verboten. Im Islam sind Handlungen, die heutzutage als 'Terror' und 'Anarchie' bezeichnet werden, untersagt. Im Quran heißt es:

Sprich: 'Mein Herr hat lediglich Schändlichkeiten verboten - ob öffentlich oder verborgen - sowie Sünde und Unrecht, und dass ihr Allah Teilhaber zuschreibt, wozu euch keine Ermächtigung gegeben wurde, und dass ihr über Allah Dinge sagt, wovon ihr kein Wissen habt.' (Sure 7:33 - al-A'raf)


Und Allah lädt zur Wohnstätte des Friedens ein und leitet, wen Er will, zu einem geraden Weg. (Sure 10:25 - Junus)


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